Computer in der Fahrschule
Seit 1980 werden in deutschen Fahrschulen Computer eingesetzt. Das Softwarehaus Datasys entwickelte damals die erste Software für die Fahrschulverwaltung. Hiermit konnten fortschrittliche Fahrschulen schon ihre Tagesnachweise eingeben, Rechnungen erstellen und auch die Buchhaltung mittels einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erledigen.
Eingesetzt wurde der legendäre Apple // - Computer, der auf dem deutschen Markt vor allen Dingen im Hobby-Bereich und an Schulen von vielen Lehrern benutzt wurde.
In den folgenden Jahren kamen zusätzliche Angebote auf den Markt. Programmierer entdeckten die Möglichkeit, für Minicomputer Programme zu entwickeln, die bei Fahrschulen eingesetzt werden sollten. Leider wurden dabei häufig wichtige Entwicklungsregeln missachtet. Das hatte zur Folge, dass manche Entwicklungen scheiterten und die Angebote auf dem Markt sehr kurzlebig waren.
Aus dieser ersten Zeit haben wenige Angebote einer Fahrschulsoftware überlebt und sind mit weiter entwickelten Versionen auch heute noch auf dem Markt. Ein Beispiel dafür ist die Firma Fadata, die ihren Kundenstamm in vielen Jahren aufgebaut hat.
Aus dem Softwarehaus Datasys entstand 1984 die Fahrschul-Computer GmbH. Diese Gesellschaft hat in den ersten Jahren nach Ihrer Gründung die ständig weiter entwickelte Software gemeinsam mit der Hardware vertrieben. Inzwischen hatte man die Apple //-Zeit hinter sich gelassen und auf das Betriebssystem MS-DOS umgestiegen.
Nachdem sich seit Ende der 80-er Jahre auf dem deutschen Markt der Personalcomputer „PC“ stark verbreitete kamen immer mehr Fahrschulen zu der Erkenntnis, dass das schreiben von Rechnungen und der Schriftverkehr mit Hilfe solcher Geräte stark vereinfacht werden konnte. Während zu Beginn mit einem Computereinsatz in höchstens 10% aller Fahrschulen gerechnet wurde hat sich dieser Satz heute auf mindestens 90% gesteigert.
Inzwischen ist das Angebot in Software für Fahrschulcomputer erheblich gewachsen. Alle notwendigen Auswertungen und viele Statistiken kamen hinzu. Gleichzeitig hat sich eine neue Technologie entwickelt, die auch für Fahrschulen einen ganz beachtlichen Wendepunkt bietet, das Internet.
Das klassische Fahrschulklientel, der 16-, 17- oder 18-järige Jugendliche ist im Internet versiert, die Prüforganisation TÜV und DEKRA haben gigantische Internetangebote aufgebaut und die Straßenverkehrsbehörden arbeiten längst über interne Netze, die im Laufe der Zeit auch immer mehr öffentlich zur Verfügung stehen werden. Sogar das Finanzamt hat umgestellt und nimmt z.B. Umsatzsteuervoranmeldungen nur noch online entgegen.
Die Sicherheitsfragen des Internets sind geklärt. Die größte Unsicherheit geht von den Benutzern aus. Wenn der Benutzer sich richtig verhält, dann ist keine Gefahr gegeben. Das haben die Banken gezeigt, die sich heute im Kundenverkehr auf das online-Geschäft konzentrieren.
Hier setzt die Fahrschul-Computer GmbH auf. Sie bietet für die Fahrschulverwaltung als ASP (Application Service Provider) eine Serverbasierte Software an, die der Fahrschule alle Vorteile des Internets anbietet und die gleichzeitig auf der jahrzehntelangen Erfahrung im Fahrschulgeschäft aufbaut: „Copilot online“.
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